Damit Sie Jürgen Lauber sicher einschätzen können

Falsche Erwartungen und unbegründete Befürchtungen bei Menschen, die mir vertrauen, möchte ich vermeiden. Meine Glaubwürdigkeit ist mir sehr wichtig. Meine Wirkung als Vorbild, Führungskraft und Publizist beruht auf Authentizität.  Darum zeige ich auf dieser Webseite sehr viel von mir.

juergen lauber profil
Das bin ich - Jürgen Lauber - Autor dieser Website

Diese Fragen über mich werden beantwortet:

Was hat dieser Mensch erlebt? Wie erlebt ihn sein Umfeld?
Was hat er schon bewirkt? Welche Werte hat er?
     Welche Ziele verfolgt er?

Unter “Meinungen” kommen Menschen zu Wort, die mich bzw. meine Arbeit gut einschätzen können. Unter “Saia-Zeit 2000-2014” wird mein unternehmerischer Elan anhand von 14 Geschäftsführerjahren deutlich. Im Abschnitt “Lean-Erfahrungen” werden insbesondere meine Erfahrungen mit japanischer Kaizen-Kultur gezeigt – diese hat mein Wesen und Denken in der Lebensphase ab Mitte vierzig grundlegend verändert. “M&A-Erfahrungen” stellt dar, wie Merger & Acquisition (Firmenfusion/Verkauf) seit mehr als 20 Jahren mein Leben und Denken geprägt hat. Auf der Webseite Post CEO 2014-2017  wird deutlich, was ich aus meinem Leben nach dem Abschied vom Angestelltendasein gemacht habe.

Der „Selfie”-Teil – mein Leben im Selbstporträt

NameJürgen Lauber
Geburtsdatum7.4.1961 Bruchsal (D),
FamilienverhältnisseGlücklich verheiratet seit 1988, Ehefrau studiert berufsbegleitend Master in Pflege, 2012 Bachelor in Pflege, 1993 Dipl. Volkswirtin, 1985 Industriekauffrau, Tochter (1994) und Sohn (1997) die beide zu angenehmen und fleißigen jungen Erwachsenen wurden.
AdresseHaut des Vignes 32, 1796 Courgevaux (CH)
StaatsangehörigkeitD, CH
SprachenD (Muttersprache), E, F, I, CH-D
HobbysBergwandern/Klettern, Skaten, Ski
EigenschaftenAuthentisch, offen, begeisternd
BesonderheitIn Technik und Methoden sehr progressiv, aber in den Werten konservativ.
SchwächenZu schnelles Reden, Gedankensprünge
Förderer voneinem besseren Staats-/Gemeinwesen www.BauUnwesen.de
ZukunftsplanungLebensunterhalt bis 80 selbst verdienen. Dazulernen und Neues probieren bis zum Schluss.


Eine glückliche Kindheit in einfachen Verhältnissen


1978

Mittlere Reife

Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal

1981

Berufsabschluss Biologielaborant

Pharmakologielabor Dr. Schwabe Durlach

1983

Abitur

Technische Oberschule Karlsruhe

1988

Abschluss Universität Karlsruhe

Dipl. Ing. Elektrotechnik
Fachrichtung: Prozessmesstechnik & Automation

1988-92

Endress+Hauser

Prozessmesstechnik-Hersteller
Leiter Produktmanagement Durchsatz
Hauptwerk – Maulburg 88-91
Endress+Hauser Inc. – USA / Indianapolis 91-92

1992-97

Leiter Verkauf, Marketing + Support, Hauser Elektronik Offenburg (D)

220 Mitarbeiter, Hersteller von Antriebstechnik und Maschinenbau

1997-99

Marketingmanager Temperaturmesstechnik Endress+Hauser Gruppe

Direktor “Dirigente” der Endress+Hauser Italia S.p.a., Cernusco (I)

1999-00

Business Development Director Saia-Burgess Elektronik AG, Murten (CH)

Börsennotierte Unternehmensgruppe der Elektromechanik, Aufgaben im Bereich M&A

2000

Geschäftsführer der neu gegründeten Saia-Burgess Controls AG

Steuerungs- & Regelungselektronik
Eingetragener Geschäftsführer folgender Tochtergesellschaften:
Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG,
Saia-Burgess Italia S.p.a., Saia-Burgess Controls Shenzen, China
Saia-Burgess Gouda BV Niederlande

2013

Saia-Burgess wird ungewollt aufgekauft von Honeywell

Unternehmen hatte sich auf 70 Mio. Euro Umsatz und 350 Mitarbeiter entwickelt. In der Schweiz waren die gesamte Produktion, Entwicklung und zentrale Dienste mit 240 Mitarbeitern angesiedelt.

2014

„Sabbatical-Jahr“ als Publizist für das Gemeinwohl

Ziel: Etwas gegen das deutsche BauUnwesen (www.BauUnwesen.de) unternehmen. Den Verlust an Vertrauens- und Glaubwürdigkeit bei staatlichem Handeln stoppen.

2015

Aufbau der 2ease AG

Entwicklungsschritt vom angestellten Unternehmer zum selbständigen Unternehmer. Kern sind “Betriebsmittel” um die Produktivität von Einzelnen, Gruppen und Unternehmen nachhaltig zu steigern.

www.2ease.org

Im Juli 2014 erscheint ein 364-seitiges, hochpolitisches Buch. Autor, Herausgeber und Verleger: J. Lauber

Zum Abschluss des „Sabbaticals” erscheint im Juni 2015 noch ein „kleines“, unpolitisches Buch für jedermann.


Ein wildes Leben mit „Motorradgang“ – die Ausbildung lief nebenbei. Der Typ mit Brille ist Jürgen Lauber. 

Dokumentation der Diplomarbeit vor den Zeiten der Digitalkamera. Mit Schere und Kleber zum Uniabschluss der achtziger Jahre.

Mein Arbeitsgebiet.

Vom äußersten Südwesten Deutschland in den tiefsten Mittleren Westen der USA; mit einem US-Arbeitsvertrag, ohne Expat-Status.

Abschiedsgeschenk am 1.10.1997. Fünf Jahre nach dem kompletten Branchenwechsel von der  Prozesstechnik in den Maschinenbau zog es mich wieder zurück zu Endress+Hauser.

Mein Maskottchen für die Arbeit im italienischen Werk für Temperaturmesstechnik.

1997 Umzug mit 2 kleinen Kindern, von den Hängen des Schwarzwaldes in eine Kleinstadt bei Bergamo, mit Piazza und frühmittelalterlicher Kirche.

1999 Umzug mit Familie von der Po-Ebene in die mittelalterliche Westschweizer Kleinstadt Murten (D/F).

Innerhalb eines Jahres drei Mal als Bauexperte im ZDF heute journal, bei ARD Panorma und im Deutschen Bundestag.

Späte internationale Ausrichtung – Europäer geworden.

Mit 30 begann die rasante Internationalisierung meines Lebenslaufs. Die äußeren Umstände zwangen dann zu einer intensiven Lernphase in sprachlicher, kultureller und menschlicher Hinsicht. Ich musste vielen unterschiedlichen Chefs gerecht werden.

juergen lauber international lernen

Meine Lebenskurzgeschichte

Mir wurde nichts in den Schoß gelegt. Aber ich hatte unendlich viele Chancen.

Bezüglich Bildung, sozialem Status und finanzieller Mittel der Eltern komme ich aus einfachen Arbeiterverhältnissen. Die Möglichkeit, als Teenager bei Reitturnieren Preise zu gewinnen, und gleich mit der Volljährigkeit ein Auto sowie ein Motorrad zu besitzen, musste ich mir selbst erarbeiten. Das war gut so.

Nach der Ausbildung zum Biologielaboranten holte ich in zwei Jahren das Abitur nach und schloss mit 9 Fachsemestern ein Universitätsstudium zum Dipl.-Ing. Elektrotechnik ab.
Frisch verheiratet zog ich in den südlichsten Teil des Schwarzwalds und begann für ein großes, familiengeführtes Unternehmen der Messtechnik zu arbeiten. Schnell kam die Beförderung zum Abteilungsleiter.

Zwei Jahre später stand im US-Tochterunternehmen eine Verlagerung und Fusion an. Meine Frau und ich zogen nach Indianapolis. Sie pendelte zur Fortführung ihres Volkwirtschaftsstudiums zwischen Deutschland und den USA hin und her.

Für 18 Monate hatte ich einen US-Arbeitsvertrag, dann stand ein Wechsel von Arbeitsort, Arbeitgeber und Branche an.


Ich hatte bei einem mittelständischen, eigentümergeführten Antriebs-/Maschinenhersteller im mittleren Schwarzwald die Stelle eines Exportmanagers angenommen.

Bei Arbeitsantritt, einige Monate nach Vertragsunterzeichnung, befand sich der neue Arbeitgeber kurz vor der Insolvenz und wurde von einem Sanierer der Banken geführt. Dieser reduzierte die Belegschaft um 20% und beförderte mich als Branchenneuling im Alter von 31 Jahren gleich am ersten Tag zum Leiter von Vertrieb, Marketing und technischem Kundensupport.

Dreieinhalb Jahre später wurde das Unternehmen nach erfolgreicher Sanierung, mit überarbeiteter Produktpalette und wachsender Kundenbasis meistbietend an den US-Konzern Parker Hannifin verkauft. Meine Ehefrau war damals gerade mit dem zweiten Kind schwanger.

In den folgenden zweieinhalb Jahren durchlebte ich zwei komplette Fiskaljahre und etliche interessante Budget-/Review-Runden im US-Hauptquartier des damals vier Milliarden Dollar schweren Konzerns. Das war lehrreich. Aber kein gutes, d. h. forderndes und förderndes, berufliches Umfeld für mich.

Deshalb folgte ich dem Ruf meines ersten Arbeitgebers (familiengeführtes Messtechnik-Großunternehmen) und zog mit meiner Frau und den zwei kleinen Kindern in die Umgebung von Mailand. In der Rolle des Direktors eines lokalen Produktionswerkes sollte ich für die Eigentümer vor Ort die erfolgreiche Einführung von SAP und den geplanten Unternehmensumbau sichern.

Nach zwei Jahren Arbeiten und Leben in Italien stand die Einschulung meiner Tochter an – und damit die Entscheidung für einen längerfristigen Lebensmittelpunkt. Ich entschied mich, das Angebot von Saia-Burgess, einem börsenkodierten Schweizer Industrieunternehmen, für eine Konzernleitungsposition anzunehmen. Im August 1999 zog ich mit der Familie in die französischsprachige Westschweiz.

Ab Mitte 2000 wurde mir die operative Führung und Sanierung des Geschäftsbereiches „Elektronische Steuerungstechnik“ (Controls) anvertraut. Eine 150 Personen kleine, weitgehend selbständige Unternehmenseinheit auf der Basis einer neu gegründeten Schweizer AG mit eigenen, internationalen Vertriebsgesellschaften entstand.
In der Gruppenleitung ging es sehr stark um Merger & Akquisition-Transaktionen. Die Saia-Burgess Gruppe kaufte in sieben Jahren für eine halbe Milliarde Euro Umsatz dazu – solange, bis sie selbst aufgekauft wurde.

Im Herbst 2005 wurde nach einer langen Übernahmeschlacht die Schweizer Saia-Burgess Gruppe Teil des hongkong-chinesischen Kleinmotorenherstellers Johnson Electric.

Mein „Electronic Controls“ Unternehmen wurde als reines Finanzinvestment behandelt. Ich war nicht mehr Mitglied einer Konzernleitung, sondern berichtete in einer CEO-Rolle direkt an den Eigentümer, d. h. an das Oberhaupt einer chinesischen Industriellenfamilie.

Der forderte beharrlich von mir, die japanische Lean-Fertigung in Japan zu erlernen und die dortigen Lean-Methoden mit Unterstützung eines erfahrenen japanischen Kaizen-Spezialisten auch in der Schweiz anzuwenden.

Die Einführung von japanischen Lean-Methoden im gesamten 350 Mitarbeiter zählenden Controls-Unternehmen ermöglichte es, den fast dreißigprozentigen Wertverlust des Euro in den Jahren nach 2006 zu kompensieren. Der Fünfjahresplan ab 2012 sah für jedes Jahr einen EBIT über 20% vor und zeigte eine mittelfristige Verdoppelung des Umsatzes.

Mit dieser guten Perspektive und entsprechend attraktivem Kaufpreis verkaufte der hongkong-chinesische Konzern „mein“ Unternehmen Saia-Burgess Controls an den 35-Milliarden-Dollar-US-Konzern Honeywell. Es war eine Art feindlicher Übernahme durch einen riesigen Wettbewerber.

Nach dem vollzogenen Kauf im Februar 2013 ließ ich mich verpflichten, den Erfolg der Akquisition noch für 12 Monate zu unterstützen. Diese Phase wurde zur größtmöglichen Zufriedenheit von Honeywell abgeschlossen.

Im März 2014 verabschiedete ich mich von Mitarbeitern, Kunden und dem hongkong-chinesischen Alteigentümer (www.MySaia.info). Vor mir lag ein Sabbatical. Statt wie bisher rein den Eigen- und Firmennutzen zu verfolgen, wollte ich mich bewusst für das Gemeinwohl engagieren und als Publizist etwas gegen das deutsche BauUnwesen unternehmen.

Ab Mitte 2014 begann probehalber die Einführung meiner eigenentwickelten Methoden  zu integralen Unternehmenführung und -organisation bei zwei ehemaligen Kunden der Baubranche. Es sollte erprobt werden, ob meine (2ease) Methoden auch in einem völlig anderen Umfeld, ohne mich als Chef, merkbaren Nutzen bringen. Die Probe gelang. Beide Firmen sind inzwischen langfristige Lizenznehmer der neu gegründeten 2ease AG. Auch die Arbeit als Publizist zeigte sich in Wirkung und Finanzen erfolgreich.

Nach 15 Monaten „Sabbatical“-Auszeit habe ich mich als Nebeneffekt als freier Unternehmer wirtschaftlich verselbständigt. Als angestellter Unternehmer möchte ich nicht mehr arbeiten. Ein viertes Mal möchte ich mich nicht mehr unfreiwillig mitverkaufen lassen. Nach einer beruflichen Tournee durch die halbe Welt will ich meinen Arbeits- und Wohnort künftig selbst bestimmen können.

Mein künftiges Leben wird bestimmt sein durch das Engagememt für systematisch bessere Führung. Mit der 2ease AG engagiere ich mich unternehmerisch für bessere Unternehmensführung. Als Bürger Europas engagiere ich mich publizistisch für bessere Staatsführung. Im Staat führen, genauso wie in Unternehmen auch, mehr Transparenz, mehr Verantwortlichkeit und Kritik zu mehr Zukunftsfähigkeit und Effizienz. Dies bringt den Beteiligten auch mehr Freude und Erfolg.

Was heißt Unternehmer sein?

Mein Ziel und Leitbild: http://www.zeit.de/1954/18/was-heisst-unternehmer-sein


Zitat aus der “Zeit” Ausgabe 18/1954:

Unternehmer ist der Mann, der etwas „unternimmt“. Zu seinem Wesen gehört somit stets die schöpferische Verwirklichung, gehört Initiative, gehört Wagemut, gehört Phantasie. Allerdings wird heute oft die Befürchtung laut, dieser schöpferische Auftrag des Unternehmers werde – z. B. durch die Mitbestimmung – allseits beschnitten. Ich teile diese Meinung nicht. Im Gegenteil, beim Besuch zahlreicher Betriebe habe ich die Überzeugung gewonnen, daß sich viele Möglichkeiten dem Unternehmer, der seinen Auftrag in vollem Umfange erkennt, gerade heute eröffnen und er erhebliche Chancen hat.

Von vornherein sei noch einmal daran erinnert, daß die Legitimation, vom Eigentum her allein nicht genügt, um Unternehmer im eigentlichen Sinne des Auftrags zu sein. Wohl gilt, daß vom Eigentum her dem Unternehmer eine Freiheit zuwachsen kann, die der angestellte Unternehmer sich oft nur durch langwierige Kämpfe erobern muß. Dennoch macht das Eigentum allein noch nicht den Unternehmer. Insofern ist es gut, den Begriff des „Managers“, der heute so modisch geworden ist, mit etwas größerer Vorsicht und Zurückhaltung zu verwenden. Gewiß, der Start mag für den angestellten Unternehmer nicht so einfach sein wie für jenen Unternehmer, der Alleininhaber ist. Auch bleibt er stets in einer – auch wirtschaftlichen – Abhängigkeit, die die Wirkungsmöglichkeiten einengen kann bis zum Gewissenskonflikt hin. Aber grundsätzlich gibt es keine Scheidungslinie und sollt? deshalb auch keine gezogen werden. Grundsätzlich hat der angestellte Unternehmer die gleiche Möglichkeit und die gleichen Ziele wie der Unternehmer aus dem Eigentum. Deshalb soll hier und im Kommenden Unternehmer nur in dem allgemeinen Sinne des zur Betriebsführung Berufenen die Rede sein.

Unternehmer sein heißt aber stets auch, in einer Koordinierungsfunktion zu stehen. Einst bedeutete dies lediglich, die Produktivität des Betriebes und die Rentabilität des Unternehmens am wirkungsvollsten zu kombinieren. Heute kommt zur Rentabilität und Produktivität die Humanität hinzu. Unternehmer ist also heute der Mann, der Rentabilität, Produktivität und Humanität auf einen fruchtbaren Nenner bringen muß. Hier darf dann der Hinweis nicht fehlen, daß dies zusätzlich auch eine Koordinierung des privaten und öffentlichen Interesses bedeutet, des Verbrauchers und des Staates.

Solche Aufgaben setzen neben Kenntnis und Erfahrung vor allem Charakter voraus. Vielleicht darf man es als das Gute und Verheißungsvolle unserer Zeit buchen, daß heute keine Eigenschaft, keine Kenntnis, keine Leistung mehr isoliert bleiben kann, daß vielmehr alles in den größeren Rahmen allgemeiner menschlicher Werte eingefügt werden muß. Wie es keinen Staat an sich mehr geben kann und keine Wirtschaft an sich, so gibt es auch keinen Betrieb an sich. Es gibt nur den Betrieb im Zusammenhang und Zusammenklang des allgemeinen Daseins. Der Unternehmer aber ist der Mann, der diesen Zusammenhang herstellen muß und verkörpern soll.

Es heißt dies zunächst, daß Universalität Kennzeichen des Unternehmers sein muß. Als Schlüssel zu seinem Erfolg nannte mir ein bekannter Unternehmer, daß er auf keinem Gebiet Spezialist geworden und auf jedem Gebiet Dilettant geblieben sei. Denn der Unternehmer darf weder Nur-Kaufmann oder Nur-Techniker, er darf aber auch nicht Nur-Humanist sein. Er muß eben in besonderer Weise alles in allem sein. Die Zukunft wird erweisen, daß bei ihm die charakterlichen Werte immer schwerer ins Gewicht fallen werden. Dieses hängt damit zusammen, daß sich sein Betrieb immer stärker als soziales Gebilde verwirklichen wird. Was der Unternehmer im Betrieb auch vom Herzen her sein kann, wird eine immer entscheidendere Rolle spielen.

Somit wird wichtig, aus welchen Quellen dieser Unternehmer lebt und wie er lebt. Beispiel und Vorbild sind von ihm gefordert.